Sie möchten Kanister abfüllen lassen und suchen dafür einen verlässlichen Partner? Großgebinde stellen andere Anforderungen als kleine Flaschen, denn Gewicht, Füllzeit und Transport spielen eine größere Rolle. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf Material, Verschluss und Zulassung. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, worauf es ankommt und wie die Abfüllung bei uns abläuft.
Für welche Produkte eignen sich Kanister?
Kanister sind die erste Wahl, wenn Anwender größere Mengen benötigen. Das gilt zum Beispiel für Reinigungsmittel in Gewerbe und Industrie. Außerdem kommen Kanister bei Desinfektionsmitteln, Flüssigdünger und chemisch-technischen Produkten zum Einsatz. Für den Endkunden sind dagegen kleinere Gebinde oft praktischer. Viele Marken bieten daher beides an, also die Flasche für den Haushalt und den Kanister zum Nachfüllen.
Kanister abfüllen in Größen von 1 bis 30 Litern
Wir können Kanister abfüllen, die zwischen 1 und 30 Liter fassen. Gängig sind vor allem 5, 10 und 20 Liter. Die passende Größe hängt jedoch von Ihrer Zielgruppe ab. Ein Handwerksbetrieb greift eher zu 5 Litern, während die Industrie häufig 20 oder 30 Liter verlangt. Zusätzlich beeinflusst die Größe den Preis pro Liter, weil große Gebinde weniger Verpackung je Liter brauchen.

Material, Verschluss und Zulassung
HDPE als bewährtes Material
Die meisten Kanister bestehen aus HDPE. Dieser Kunststoff ist robust und zudem gegen viele Chemikalien beständig. Dennoch sollten Sie die Verträglichkeit mit Ihrem Produkt vorab prüfen, vor allem bei Lösemitteln und Duftstoffen.
Der richtige Verschluss
Ein Schraubverschluss mit Originalitätsring zeigt sofort, ob das Gebinde bereits geöffnet war. Bei gasenden Produkten ist außerdem ein Verschluss mit Entgasung sinnvoll, damit sich der Kanister nicht aufbläht. Für gefährliche Produkte im Endkundenhandel kann zudem ein kindergesicherter Verschluss nötig sein.
UN-Zulassung für Gefahrgut
Sobald Ihr Produkt als Gefahrgut gilt, braucht der Kanister eine UN-Zulassung. Sie belegt, dass die Verpackung die Prüfungen für den Transport bestanden hat. Wir setzen deshalb auf HDPE-Kanister mit UN-Zulassung.
So läuft die Abfüllung in Kanister ab
Zunächst klären wir mit Ihnen Produkt, Füllmenge und Stückzahl. Danach stimmen wir Kanister, Verschluss und Etikett aufeinander ab. Anschließend richten wir die Anlage ein und füllen ein erstes Muster. Sobald Sie das Muster freigeben, startet die Serie. Dabei prüfen wir laufend Füllmenge und Verschluss. Zum Schluss etikettieren wir die Kanister, drucken die Chargennummer auf und palettieren die Ware.
Das sollten Sie vor der Anfrage klären
- Welches Produkt soll in den Kanister und wie ist es eingestuft?
- Welche Füllmenge und welche Stückzahl planen Sie?
- Stellen Sie die Kanister bei oder sollen wir sie beschaffen?
- Welche Angaben gehören auf das Etikett?
- Wie soll die Ware verpackt und geliefert werden?
Kanister und Abfüllung aus einer Hand
Gemeinsam mit unserem Partner Logo-Plastic liefern wir Gebinde und Abfüllung aus einer Hand. Dadurch passen Kanister, Verschluss und Anlage von Anfang an zusammen. Außerdem sparen Sie Transportwege und Abstimmung. Mehr zu unseren Gebinden finden Sie unter Flaschen und Verschlüsse. Einen Überblick über unsere Arbeit bietet zudem der Beitrag zur Lohnabfüllung.
Häufige Fragen
Ab welcher Menge können Sie Kanister abfüllen?
Das hängt von Produkt und Gebinde ab. Wir können sowohl kleine Chargen als auch große Serien in Kanister abfüllen. Sprechen Sie uns daher mit Ihren Eckdaten an.
Füllen Sie auch Gefahrstoffe ab?
Ja, sofern das Produkt zu unseren Anlagen passt. Dafür benötigen wir vorab das Sicherheitsdatenblatt.
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