Bulkware ist Ihr fertiges Produkt in großen Gebinden, bevor es in Flaschen oder Kanister kommt. Wenn Sie selbst herstellen und bei uns abfüllen lassen, liefern Sie genau diese Ware an. Eine gute Vorbereitung spart dabei Zeit und Geld, denn fehlende Angaben verzögern den Start. Deshalb zeigen wir Ihnen, worauf es bei der Anlieferung ankommt.
Was ist Bulkware?
Der Begriff bezeichnet lose Ware in großen Mengen, die noch nicht für den Verkauf verpackt ist. Bei Flüssigkeiten ist das zum Beispiel ein Reiniger im Container oder eine Lotion im Fass. Erst die Abfüllung macht daraus ein Produkt für den Handel. Eine allgemeine Erklärung finden Sie im Artikel zu Bulkware.
In welchen Gebinden kommt die Ware?
Die Wahl hängt vor allem von der Menge ab. Drei Gebinde sind dabei üblich.
- IBC mit rund 1.000 Litern für große Serien
- Fässer mit rund 200 Litern für mittlere Mengen
- Kanister für kleine Chargen und Muster
Der IBC ist besonders wirtschaftlich, weil er sich gut stapeln und mit dem Stapler bewegen lässt. Für empfindliche Produkte sind dagegen kleinere Gebinde oft besser, da sie schneller geleert sind.

Diese Unterlagen brauchen wir vorab
Damit wir die Abfüllung planen können, benötigen wir einige Dokumente. Senden Sie uns diese möglichst schon vor der Lieferung.
- Sicherheitsdatenblatt des Produkts
- Angaben zu Viskosität, Dichte und Schaumverhalten
- Chargennummer und Herstelldatum der Ware
- Analysenzertifikat, sofern vorhanden
- Hinweise zu Lagerung und Temperatur
Die Dichte ist zum Beispiel wichtig, weil wir daraus die Füllmenge berechnen. Das Sicherheitsdatenblatt zeigt uns außerdem, welche Schutzmaßnahmen nötig sind.
Wie viel Bulkware sollten Sie liefern?
Planen Sie stets etwas mehr ein, als rechnerisch nötig ist. Beim Einrichten der Anlage und in den Leitungen bleibt nämlich immer eine kleine Menge zurück. Hinzu kommen Muster für die Prüfung. Wie hoch der Zuschlag ausfällt, hängt jedoch von Produkt und Anlage ab. Wir nennen Ihnen den Wert daher gern im Angebot.
Typische Fehler bei der Anlieferung
Einige Probleme begegnen uns immer wieder. Mit wenig Aufwand lassen sie sich allerdings vermeiden.
- Gebinde ohne Beschriftung oder ohne Charge
- Ware, die sich im Gebinde abgesetzt hat
- Beschädigte oder undichte Behälter
- Anlieferung ohne Termin
Beschriften Sie deshalb jedes Gebinde eindeutig. Teilen Sie uns zudem mit, ob das Produkt vor der Abfüllung gerührt werden muss.
So läuft der Wareneingang bei uns ab
Zunächst prüfen wir die Lieferung auf Menge, Kennzeichnung und Schäden. Danach gleichen wir die Angaben mit Ihrem Auftrag ab. Anschließend lagern wir die Ware bis zur Abfüllung fachgerecht ein. Vor dem Start füllen wir schließlich ein Muster, das Sie freigeben. Erst dann beginnt die Serie.
Keine eigene Herstellung?
Falls Sie Ihr Produkt nicht selbst herstellen, unterstützen wir Sie auch bei Entwicklung und Rezeptur. Dann entsteht die Ware direkt bei uns und der Transport entfällt. Einen Überblick über unsere Arbeit gibt der Beitrag zur Lohnabfüllung. Packmittel können Sie ebenfalls über uns beziehen, mehr dazu unter Flaschen und Verschlüsse.
Sie planen eine Lieferung? Sprechen Sie uns an, damit wir Termin und Ablauf gemeinsam abstimmen.


